So ich bin zurück aus Moskau und würd am liebsten gleich wieder hinfahren! :) Das Wochenende war sehr schön und ich hab viel Spaß gehabt!
Donnerstag abend gings dann also mit dem Nachtzug nach Moskau, wo wir um 6 in der Früh ankamen und uns verschlafen mit der Metro auf den Weg zum Hostel machten. Das was uns gleich als erstes aufgefallen ist - die Metro ist irgendwie anders... Fängt natürlich schon mal beim Ticket an, den in Moskau funktioniert alles mit einer Karte, auf der die Fahrten gespeichert sind; in St. Petersburg geht das noch mit einer Münze (nur die Dauerbenützer, wie ich, bekommen eine hübsche Karte mit Photo drauf) und dann sind die Rolltreppen sooo kurz. :) Der Boden auf dem Petersburg gebaut ist, war ja vor 300 Jahren ein riesiges Sumpfgebiet und dementsprechend weit mussten die UBahnmänner graben bis das Fundament sicher genug war um die Tunnel zu bauen. Deswegen kann es einem manchmal passieren, dass man - ohne Scheiss - fast 5 Minuten auf einer Rolltreppe verbringt - wer das nicht glaubt, der kann auch meine Eltern fragen, die haben das auch schon miterlebt! :)
uns auch das Metrosystem ist echt einfach nur viel, aber in einer 15 Millionen Stadt kommt man wohl nicht aus ohne so umfangreiche Verbindungen; teilweise fährt man auch bis zu 15 Minuten von Station zu Station...

Gewohnt haben wir in einem Hostel im Zentrum der Stadt "Home From Home", das ich nur jeden empfehlen kann, der in Moskau eine günstige Unterkunft in einer Toplage sucht, denn das Hostel liegt auf einer der berühmtesten Straßen Moskaus - dem Arbat - und zu Fuß sind es nur ca. 15 Minuten zum Roten Platz! Zu meiner Verwunderung hat mich die Babuschka, die die Bettwäsche austeilt noch vom den letzten beiden Malen wie ich dort war gekannt und mich freudig begrüßt! :) wir haben dann gleich den neuesten Klatsch und Tratsch ausgetauscht :D
Am ersten Tag haben wir nicht viel gemacht, weil alle so müde waren nach der Fahrt im russischen Schlafwagen, der ja ein wenig anders ist, als wir es gewohnt sind. Wenn man in Russland mit einer "Platzkart" - heißt auf Russisch wirklich so!! - über Nacht fährt, dann befindet man sich in einem offenen Waggon mit vielen vielen Kojen in denen Leute schlafen... naja schlafen kann man da nicht wirklich gut, zumindest ich nicht, aber halt ein bissl ausruhen...
Am Nachmittag hats gleich das erste freudige Wiedersehen gegeben - mit Kirill, einem Moskauer, den ich im Sommer auf der Pferdefarm kennengelernt habe. Er hatte noch einen Freund mit - Vladimir - und wir sind gemeinsam durch die Straßen Moskaus gezogen und haben uns beim Austausch von Neuigkeiten durch die Stadt treiben lassen. Unterwegs haben wir noch eine Bekannte aufgegabelt - Sasha - und gemeinsam sind wir dann ins Gorkij-Museum gegangen. Gorkij ist ein ganz berühmter russischer Schriftsteller, der in einem einzigartig wunderschönen Jugendstil Haus in Moskau wohnte. Danach gabs dann ein gemütliches Zusammensitzen bei Bier und Co :)
Am Abend hab ich mich dann mit einem anderen Freund getroffen - Sergej. Ihn hab ich auch auf der Pferdefarm kennengelernt, nur er war dort Gast und nur zu Besuch. Er uns seine Freundin Vera haben mich auch schon Anfang September hier in St. Petersburg besucht. Wir sind dann mit meinen Petersburger Kollegen in ein nettes Cafe gegangen um was zu essen und zu späterer Stunde ist dann auch noch Christian zu uns gestoßen, ein Kollege von der Wiener Uni, der gerade in Moskau sein Auslandssemester macht.
sooo mehr vom Moskauwochenende gibts dann morgen, weil jetzt geh ich dann mal schlafen :)
liebe grüße,
manu
1 Kommentar:
Ja, ruh dich mal aus, denn dieser Bericht ist mir natürlich viel viel zu wenig! ;)
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