Montag, 18. Januar 2010

Und auf zu neuen Ufern...

Die Tage in Tallinn sind wie nichts vergangen und jetzt sitze ich schon wieder im nächsten Bus, auf dem direkten Weg in die Hauptstadt Lettlands - Riga.

Das Wochenende in Tallinn hab ich noch schön ausklingen lassen. Samstags gings in alle möglichen Museen, wie zum Beispiel in das Museum der Okkupation. Estland war im 20. Jahrhundert 3 Mal von einer Fremdherrschaft dominiert. Kurz vor dem 2. Weltkrieg von den Sowjets, dann 1941 bis 1944 von den Nazis und dann wieder von den Sowjets von 1944 bis 1991. Erst 1992 bekam Estland seine lang umstrittene Unabhängigheit wieder.
Dann gings noch in das Museum der Photographie, das viele interessante Ausstellungsstücke hatte u.a. auch die erste Mini-Spionagekamera :) Dann war ich noch in der St. Nikolaus Kirche, die jetzt ein Ausstellungsraum ist, in der v.a. Werke des Mittelalters ausgestellt werden. Hier war gerade eine Ausstellung des deutschen Künstlers Berndt Notke, der mit seinem auf Holz gemalten Bild "Danse Macabre", einer schaurigen Erinnerung daran, dass wir alle dem Tod nicht entgehen können, egal ob König, Bischof oder Bauer, berühmt geworden ist.

Sonntags gings dann in die Ausstellung "Körperwelten", an die sich vielleicht noch einige von euch erinnern können, denn das ist eine weltweite Wanderausstellung und sie war vor ein paar Jahren auch in Österreich zu Gast. In der sieht man den Menschen so, wie man ihn sonst nie zu Gesicht bekommen würde - von innen, wie er wirklich aussieht, dargestellt an echten Menschen, die ihren Körper nach dem Tod der Wissenschaft zur Verfügung gestellt haben, zumindest hoffe ich das, denn es gibt auch die Gerüchte, dass die Körper zu ehemaligen chinesischen Gefangenen eines Konzentrationslagers gehörten und bei dem Projekt nicht freiwillig mitmachten, aber inwiefern das stimmt oder nur Gerede von Gegnern der Ausstellung ist, kann ich nicht sagen. Ob mir die Ausstellung gefallen hat oder nicht, kann ich gar nicht eindeutig beantworten, denn zeitweise war mir schon richtig schlecht, v.a. dann wenn die Ausstellungsstücke in Scheiben geschnitten wurden. Zweifelsohne ein interessanter Anblick, aber ich kann einfach nicht umhin daran zu denken, dass der Mensch, der da in Scheiben jetzt vor mir liegt, mal gelebt, geatmet und gefühlt hat. Die ethischen Bedenken bei diese Ausstellung verstehe ich gut.

In der Ausstellung war ich mit einer tallinner Freundin und um uns von diesen teilweise schönen, aber auch teilweise abscheulichen Anblicken abzulenken, fuhren wir mit ihrem Auto ans Meer und besuchten die Ruinen eines ehemaligen, mittelalterlichen Klosters und genosssen einen wunderschönen Sonnenuntergang hinter der Skyline von Tallinn.



Was mir am Besten an Tallinn gefallen hat, waren seine unglaublich vielen Cafe's, die richtig dazu einladen reinzugehen und stundenlang nicht mehr rauszukommen. Und das Wetter gab mir auch einige gute Ausreden mal wieder eines der kreativen und gemütlichen Cafe's auszuprobieren. Das ist einer der Vorteile, wenn man im Winter reist, man hat kein schlechtes Gewissen, wenn man gleich ein paar Mal pro Tag eine Kaffee- und Kuchenpause einlegt! ;) Und noch dazu ist ja Januar nicht gerade Hochsaison in einer nordischen Stadt, d.h. genug Platz im Hostel (ich hab dann doch noch 2 Mitbewohnerinnen bekommen, eine aus der Slowakei und eine aus Tschechien), keine Schlangen an den Museen und keine Horden von Touristen, die alle Photos ruinieren, weil sie überall reinlaufen! ;)

Freu mich schon auf Riga, das mit seiner beeindruckenden Altstadt als eine der schönsten Jugendstilstädte der Welt gilt!

Photos von Tallinn gibts wie gewohnt bereits online auf

picasaweb.google.at/Horizonicc

Liebe Grüße von irgendwo auf der Strecke Tallinn - Riga (mein Bus hat gratis Internetverbindung, schon cool), :)

Manu

Freitag, 15. Januar 2010

Welcome to...Tallinn!!

Schweren Herzens hab ich mich doch dazu durchgerungen mich von Petersburg zu verabschieden und hab mich dann heute um 9:00 mit dem Bus auf den Weg in die Hauptstadt Estlands - Tallinn - gemacht. Nach ein paar Stunden waren wir dann an der Grenze und alle mussten aus dem Bus aussteigen, alle Sachen ausladen und dann gings schon ab auf die Grenz- und Zollkontrolle. Wir mussten alle unsere Sachen durch einen Scanner schicken und bei manchen wurde dann auch noch extra nachgeschaut, gottseidank wollten sie bei mir nichts nachschauen, meinen Rucksack da mitten an der Grenze auszupacken wär eher sehr unangenehm gewesen...

Die estnischen Grenzbeamten waren da schon netter, die haben sogar im Bus alle Pässe abgesammelt und sie auch wieder zurückgebracht, da haben wir nicht mal aussteigen müssen. :)

Nach fast 7 Stunden im Bus - wieder mal die Bestätigung, dass das die Art zu reisen ist, die ich am wenigsten mag - bin ich dann in Tallinn angekommen und hab mich mit der Straßenbahn mal gleich auf den Weg ins Hostel gemacht, das mitten in der schönen Altstadt liegt. Die Lage ist wirklich genial und es ist glaub ich das schönste und sauberste Hostel in dem ich jemals gewohnt hab! Ich bin in einem 4er-Zimmer und momentan bin ich noch alleine und da Januar ja nicht unbedingt eine beliebte Reisezeit ist, stehen die Chancen gut, dass ich den Raum ganz für mich behalten kann :) Das hoffe ich zumindest... Und Internetzugang für meinen Laptop gibts auch, das find ich sehr toll :)

Den angebrochenen Tag hab ich dann gleich mal mit einem ausgiebigen Stadtspaziergang genutzt, bei dem ich natürlich wieder viiiele Photos gemacht hab. In einer traditionsreichen Chocolaterie hab ich mir dann einen verdammt geilen Schokokuchen gegönnt :D Hab sie durch Zufall entdeckt und weils so gemütlich ausgesehen hat, bin ich da gleich mal rein. Erst dann drinnen bei Kaffee und Kuchen, während ich den Reiseführer durchgelesen hab, hab ich gesehen, dass dieses Lokal auch in meinem schlauen Büchlein aufgelistet ist. :)

Morgen gehts dann weiter durch die Stadt und in die Ausstellung "Körperwelten", die gerade für 2 Wochen in Tallinn gastiert. Für alle, die vergessen haben was das ist, das ist die Ausstellung, in der man den Mensch zBsp ohne Haut ansehen kann, wies halt drunter wirklich ausschaut ;)

lg aus Estland,
manu

Mittwoch, 13. Januar 2010

Abschiednehmen

Schon langsam wirds ernst und bald muss ich das schöne Petersburg verlassen, um genau zu sein am Freitag um 9:00 in der Früh geht mein Bus nach Tallinn! Darüber bin ich, könnt ihr euch sicher vorstellen, einerseits traurig und andererseits glücklich, denn ich freue mich auf Tallinn, Riga und Vilnius, aber wegfahren aus so einer tollen Stadt wie Petersburg, fällt mir auch nicht leicht, vor allem jetzt, wo ich mich so sehr an das Leben hier gewöhnt habe und es für die letzten paar Monate mein Zuhause war.

Ich bin sehr froh, dass ich mein Visum noch voll ausnutze und beschlossen habe diese ersten Januarwochen hier in Russland zu verbringen, denn ich hatte somit nochmal die Gelegenheit in all die Museen zu gehen in denen ich noch nicht war bzw. in die, die mir so gut gefallen haben, dass ich gleich nochmal hingehen musste. :) oder einfach stundenland durch diese fabelhafte und wunderschöne Stadt zu spazieren und nochmal, sicher zum hundertsten Mal, alles mit meiner Kamera festzuhalten :) Als ob ich nicht schon genug Photos geschossen hätte, aber bei so einer bezaubernden Winterlandschaft kann ich einfach nicht widerstehen... :) und tatsächlich ist es so, dass die Stadt im Winter komplett anders aussieht als im Herbst bzw. Sommer. Besonders nachts strahlt momentan alles noch mehr, da sich die Gebäudebeleuchtung in den Schneekristallen wiederspiegelt und alles zum funkeln bringt, aber das kann leider keine Kamera der Welt festhalten, dafür muss man schon herkommen (naaa wer hat jetzt Lust bekommen????) :) und da nehm ich die Kälte auch gerne in Kauf :)


Gestern war ich nochmal ordentlich die Petersburger SKA anfeuern, das ist das lokale Hockeyteam und sogar eines der besten in der russischen Hockeyliga. Natürlich haben wir gewonnen, so wie bei jedem anderen Spiel, dass ich mir bis jetzt zu Gemüte geführt hab. :)

Den morgigen, letzten Tag werd ich nochmal richtig genießen und treff mich mit Freunden, geh noch ein letztes Mal in die Ermitage, das unglaublichste Museum in dem ich jemals war, und werd schön langsam mal meinen Rucksack packen und hoffen, dass die Sachen, die ich diese Woche im Schlussverkauf noch gekauft hab, auch ein Plätzchen finden werden! ;)

Wie es mit Internet auf meinem kleinen Rundtrip im Baltikum aussieht, weiß ich momentan noch nicht, aber grundsätzlich bin ich guter Dinge und in den meisten Cafe's und Hostels gibt es auch schon gratis WIFI, also drückts die Daumen, dass das auch wirklich funktioniert, dann werd ich auch fleißig meinen Blog weiterschreiben... :)

nur halt nicht mehr nur über die Russen und Russland, jetzt wirds ein bisschen internationaler :)

Liebe Grüße,
Bis jetzt wirklich bald in Österreich,
eure
manu

Donnerstag, 7. Januar 2010

Russische Weihnachten, Sightseeing und die nächsten Ziele...

Russische Weihnachten

Heute haben wir ja den 7. Januar und dieses Datum ist für die Russen von großer Bedeutung, denn heute ist für sie Weihnachten. Die Sache mit den zwei Kalendern hab ich eh schon öfters erwähnt. Hier passieren die Feiertage immer mit einer 13-tägigen "Verspätung", die daraus resultiert, dass in den 1920ern von Julianischen zum Gregorianischen Kalender, also auch den, den wir verwenden, gewechselt wurde. Zu diesem Anlass wurde also heute auf dem Schlossplatz vor der Ermitage ein großes Fest veranstaltet, für das schon seit Tagen lautstark in der Metro Werbung gemacht wird. Neugierig geworden was denn da so passiert und wie die Russen in der Öffentlichkeit Weihnachten feiern, bin ich dann heute dahin gegangen und alle meine Vorstellungen wurden sogar noch übertroffen. So hätt ich mir das ganze so ganz und gar nicht vorgestellt. Ich glaub ich hab auf dem Weg zum Schlossplatz noch nie so viele Menschen auf dem Nevskij Prospekt, der wichtigsten Straße, gesehen wie heute und dann, als ich am Ende der Straße auf den Platz eingebogen bin, sah ich vor mir eine riesige Kulisse aus Laser- und Lichtshow. Die Ermitage war noch mehr als sonst beleuchtet und in der Mitte des Platzes, gleich bei der Alexandersäule, befand sich eine riesige, mit kitschigen russischen Weihnachtsmotiven geschmückte Bühne, auf der sich allerlei Leute aufhielten, tanzten, sangen... usw.

Wow sag ich da nur und mir blieb kurz mal der Mund offen stehen... Das hat echt verdammt geil ausgesehen. Die Russen haben sich da wieder einmal selbst übertroffen.



Heute hatten wegen dem Feiertag keine Museen offen, dafür war ich gestern noch in zweien. Die erste ist mit besonders am Herzen gelegen und zwar war ich in der Ersten Russischen Photobiennale. Im Marmorschloss, das als Ausstellungsraum des Russischen Museums genützt wird, fand dieser Wettbewerb russischer Photographen statt. Eine Jury und auch das Publikum konnten in den verschiedensten Rubriken für das beste Photo stimmen. Photographie ist ja eines meiner Leidenschaften, deswegen war es besonders interessant für mich, dies aus russischer Perspektive zu betrachten. Danach wollte ich noch ins Puschkin-Museum. Aleksandr Puschkin ist der russsiche Nationaldichter und hat eine lange Zeit seines Lebens in St. Petersburg gewohnt und auch viel in Zusammenhang mit der Stadt geschrieben, deswegen ist er enorm wichtig für die Petersburger. In seinem ehemaligen Quartier ist also jetzt sein Museum eingerichtet und als ich hinkam und eine Karte kaufen wollte, sagte mir die Frau an der Kassa "Für heute gibt es keine Karten mehr!" Aber ich will doch in ein Museum und nicht in ein Konzert! Was ist denn da los? Mein Gesichtsausdruck zumindest musste ziemlich bescheuert ausgesehen haben, denn die Frau hat das ganze noch ein paar Mal wiederholt. :D Naja, hat sich dann herausgestellt, dass man das Museum NUR mit einer geführten Tour besuchen kann und da schon alle Plätze voll waren. Ein ausverkauftes Museum gibts ja wohl auch nur in Russland. :)

Eine sehr nette Begegnung hatte ich beim Mittagessen in dem Lokal "Stolle", in dem es die besten Pirogi (süße oder pikante Kuchen) der Stadt gibt. Wie immer war das Lokal ziemlich voll, ich hab aber einen Tisch ergattert und nach einer geraumen Zeit hat mich eine Russin angeredet ob sie sich zu mir setztn darf. Klar, so nach dem Motto "Hau di hea samma mehr" hat sie auch noch einen Stuhl für ihren Freund organisiert. Irgendwann sind wir dann so ins reden gekommen und sie war so begeistert von mir, dass sie mich gleich nach meiner Telefonnummer gefragt hat und mich zu sich nach Hause zum Tee und zum Eislaufen eingeladen hat. :) Mal schauen ob wirs noch zu einem Treffen schaffen, weil ich ja nächste Woche schon abreise.

Hierzu hab ich heute schon allerlei organisatorisches erledigt und alle Bus- und Flugtickets von St. Petersburg über Tallinn, Riga, Vilnius bis zur Endstation Wien gekauft. Also Visa ist halt schon super, da kann man seine ganze Reise bequem von der Couch aus buchen. :) Das ist vor allem gut für mich, denn momentan ists draußen viel zu kalt zum rumlaufen.

lg,
manu

Dienstag, 5. Januar 2010

Eiszapfen :)

Wie versprochen gibts heute ein paar Bilder von den wunderschönen Eiszapfen und noch ein bissl mehr :)



2 Museen hab ich heute noch besucht und zwar das Leningrader Blockademuseum und das Museum der Schriftstellerin Anna Achmatova. Beide waren sehr interessant und besonders das Letztere, weil ich mich bei einer Führung eingeschlichen hab und somit vieles aus dem Leben der besonderen Persönlichkeit erfahren konnte.

Auch einen Weihnachtsmarkt gibt es in St. Peterburg (wahrscheinlich der erste in der Geschichte) ;) und der steht ja auch jetzt noch immer und dort herrscht auch Hochbetrieb, denn das russische Weihnachten ist ja erst am 7. Januar. Wie einen Christkindlmarkt kann man sich das ganze aber nicht vorstellen, eher so wie Urfahranermarkt bzw. Prater nur mit vielviel Schnee und einem Eislaufplatz :)



Nachher gehts dann noch für die Spätvorstellung ins Kino zu "Magical Paris" - einer Kompilation aus 8 Kurzfilmen, die sich alle um Paris drehen. Freu mich schon sehr darauf ihn zu sehen und in schönen Erinnerungen an die Stadt an der Seine zu schwelgen! :)

hoff euch gehts allen gut,
lg,
manu

Montag, 4. Januar 2010

Der Countdown läuft...

*Schneerekord*

In manchen Einträgen hab ich ja schon von dem schönen Schnee in St. Petersburg berichtet, aber hab ich auch erwähnt, dass so ein Winter wie ich ihn hier gerade erlebe eigentlich sehr unüblich ist?? Seit 130 Jahren (!!!) hat es in dieser wunderschönen Stadt nicht mehr so geschneit wie jetzt und die Russen vermerken momentan einen absoluten Schneerekord! Dies führt auch zu einigen Unangenehmheiten...
Wie so oft machen aber die Russen aus der Not eine Tugend und zeigen sich erfinderisch! Mit den Autos kommt man ja zur Zeit nicht sehr weit, was nicht daran liegt, dass kein Schneepflug fährt, nein, das wär ja noch zu bewältigen, aber wenns daran geht den geliebten fahrbaren Untersatz vom Schnee zu befreien, na da gibt schon mancher auf. Gerade gestern hab ich auf der Straße gehört, wie ein Mann einen anderen gefragt hat "Wissen Sie welches Auto da drunter ist?" und er zeigte mit seinem Arm auf einen riesigen Schneehaufen. Schulterzuckend, verneinte der andere... Naja... Deswegen gibts jetzt in St. Petersburg sogenannte "Wie schaufeln euer Auto frei"-Dienste. Ab ca. 13 Euro, kommt auf die Größe des Autos an, kommen fleißige Schneeräumer und befreien das Auto von der weißen Last, blöd nur, wenns dann nicht das eigene ist, aber dafür freut sich dann jemand anders. ;)
Photos hab ich ja eh schon ein paar Einträge früher reingestellt! :) Vielleicht mach ich noch welche bei Tageslicht, wenn ich das erwische :) Und von den unglaublichen Eiszapfen muss ich auch noch Photos machen, die sind hier teilweise fast 2 Meter lang!!! Sowas hab ich echt noch nie gesehen...

Noch ca. 10 Tage bin ich jetzt hier in der alten Hauptstadt und ich hab schon viele Museen auf meiner ToDo-Liste, die ich noch unbedingt sehen möchte. Anfangen werde ich gleich morgen mit dem Leningrader Blockade-Musem. Von ca. 1941 bis 1944 war Petersburg, oder Leningrad wie es damals noch geheißen hat, von den Nazis umstellt und keiner durfte rein oder raus. Diese Periode war sehr tragisch, denn viele Menschen starben an Hunger, da die Lebensmittel extrem knapp waren und nicht für Nachschub gesorgt werden konnte, da alle Versorgungswege versperrt waren. In der Geschichte und Entwicklung der Stadt nimmt diese schreckliche Zeit einen sehr wichtigen Standpunkt ein.

Noch so auf dem Programm stehen die erste russische Photobiennale, diverse Schriftstellermuseen und der eine oder andere Ausflug in die schönen Orte rund um die Stadt, wie Pawlovsk, Gatschina oder Repino.

Danach gehts dann ab ins Baltikum und meine erste Station wird Tallinn, in Estland, sein. Mehr kann ich dazu leider noch gar nicht sagen, da ich noch am Reiseführer durchforsten bin, aber diese Woche möchte ich dann alles fix machen, Tickets kaufen und Unterkünfte organisieren :)

bis bald,
liebe grüße,
manu

Sonntag, 3. Januar 2010

Alles Gute für 2010! Bonne Année! С Новым Годом!




Auf diesem Wege möchte ich allen ein gutes neues Jahr wünschen! Ich hoffe, dass ihr den Jahreswechsel gut überstanden habts! Bei mir wars auf jeden Fall ziemlich cool und wieder einmal ein unvergessliches Silvester! Ich war ja bei Madeleine in Paris und hatte somit auch gleichzeitig die beste Reiseführerin, die man sich nur wünschen kann!! DANKE Süße, du bist einfach die Beste!!!
Paris is echt eine gscheid coole Stadt und unglaublich schön! Da könnt ich den ganzen Tag nur rumlaufen und nur mit offenem Mund auf die Umgebung starren. Nicht umsonst hab ich schon am ersten Tag fast 300 Photos gemacht, die ich natürlich bald auf Picasa online stellen werde (nicht alle, keine Angst) ;)

http://picasaweb.google.at/Horizonicc

Einen kleinen Kälteschock hab ich bekommen wie ich heute wieder in St. Petersburg aus dem Flieger gestiegen bin, weil hier bei uns hats -17 Grad (und ziemlich viel Schnee) und in Paris warens schätz ich mal immer so um die 5 bis 10 Grad. :) Jetzt freu ich mich wirklich schon bald auf den Frühling!

soo mehr von Paris gibts später, jetzt geh ich erst mal was essen :)

lg,
manu